Wenn man sich eines Tages, an mich zurück erinnert, dann wünsche ich mir…

…dass niemand mit meinen Abschlüssen beginnt. Nicht mit Stationen, Titeln oder Projekten. Ich hoffe, sie würden sagen: Sie hat gelebt. Wirklich gelebt. Sie hat Dinge gewagt, auch wenn ihr Erfolg nicht garantiert war. Sie hat geliebt, entschieden, umgebaut, neu gedacht. Und sie hat andere ermutigt, ihr eigenes Leben nicht aufzuschieben.

Ich habe viele Jahre in einer Welt gearbeitet, in der Geschwindigkeit als Stärke galt und Durchhalten als Tugend. Marketing, Medien, Strategie, Führung, Verantwortung – ich war gut darin. Ziemlich gut sogar. Ich konnte gestalten, entscheiden, bewegen. Und doch kam ein Punkt, an dem ich merkte: Wenn ich so weitermache, baue ich vielleicht einen imposanten Tempel – aber auf einem Fundament, das nicht mehr so richtig stabil ist.

Mein Burnout war keine Katastrophe aber es war ein sehr klarer Hinweis. Ein Moment, in dem ich innehielt und mich fragte, auf welchem Boden ich eigentlich baue. Ein Gedanke, der mich bis heute begleitet – sinngemäß nach Christian Morgenstern – lautet: Warum sollte man den Bau eines Tempels verhindern aus Angst, er könne einstürzen? Entscheidend ist nicht, ob etwas für die Ewigkeit gemacht ist. Entscheidend ist, ob wir bereit sind, das Fundament immer wieder zu prüfen und nachzujustieren. Ein Tempel muss kein Bunker sein. Er darf schön sein. Und tragfähig.  Bunt und lebendig.

Ich habe mich damals nicht gegen mein altes Leben entschieden, sondern für ein bewussteres. Heute arbeite ich als Mutter, Coachin, Unternehmerin und seit neuestem auch als Autorin. Mit meinem Unternehmen „YoDaBoo – Your Daily Boost“ entwickle ich Formate und Impulse rund um mentale Gesundheit, Eigenverantwortung und innere Navigation, sowohl im Business als auch im privaten Kontext.

Mich interessiert weniger, wie man sich ununterbrochen optimiert – sondern viel mehr wie man sich ehrlich begegnet.  Aus Verantwortung. Und der Sehnsucht nach mehr Sinn und Bewusstsein im Leben. Ich liebe es, aus Ideen Realität werden zu lassen. Wenn etwas in mir „Ja“ sagt, dauert es selten lange, bis ich den ersten Schritt gehe. Ich bin alles andere als furchtlos aber ich weiß gleichzeitig auch: Stillstand ist keine Sicherheit. 

Mit Happy-Urlaub habe ich zudem Orte am Meer geschaffen, die genau das ermöglichen, was ich selbst lernen musste: Atmen. Abstand gewinnen. Wieder bei sich ankommen.
Auch das ist für mich gelebte Haltung – Räume zu gestalten, innen wie außen.

Ich glaube nicht an perfekte Wege. Ich glaube an bewusste Schritte. Manchmal gelingen sie, manchmal nicht. Doch ich habe gelernt, dass Scheitern kein Grund ist, nicht zu bauen. Es gehört dazu, wenn man sich bewegt. Wer nie wackelt, hat oft nie wirklich gebaut.

Privat lebe ich in einer Regenbogenfamilie, die mir täglich zeigt, dass Liebe nichts Starres ist, sondern Bewegung. Vielfalt ist für mich kein Konzept, sondern gelebter Alltag.  Mein Leben steht nie still. Nicht, weil ich getrieben bin, sondern weil ich wirklich neugierig bin. Weil ich zutiefst davon überzeugt bin, dass wir dieses eine Leben nicht vertagen sollten. Bewusst sein ist keine spirituelle Floskel. Es ist eine Entscheidung. Immer wieder.

Wenn du also nicht nach schnellen Antworten suchst, sondern nach Klarheit. Nicht nach Optimierung, sondern nach Orientierung. Und wenn du bereit bist, dein eigenes Fundament anzuschauen – dann könnten wir sehr gut zusammenpassen.